[Intro] Kein Thron aus Gold, kein Licht, das lügt. Nur Stein, der fällt, und eine Frau, die steht. [Verse 1] Ich steh im Zentrum dieser Stadt, wo alle Straßen müde enden. Der Staub legt sich auf meinen Mantel, als wollte er mich wieder blenden. Um mich herum geborstne Wände, über mir ein roter Saum. Ich hab mich lang genug verloren in einem fremden alten Traum. [Pre-Chorus] Ich kam hierher mit schweren Händen, mit Fragen, die kein Haus mehr trägt. Jetzt hör ich, wie aus jedem Riss mein eigener Name wieder schlägt. [Chorus] Ich bin die Königin der Ruinen, nicht über dich, nicht über Stein. Ich herrsche nicht, ich steh nur auf, und nehme mich nach Hause heim. Ich bin die Königin der Ruinen, kein Gold, kein Knie, kein falscher Glanz. Was ihr zerbrochen in mir saht, wird heute mein Gewand. [Verse 2] Die alten Fenster schauen schweigend, doch diesmal sehen sie mich klar. Ich geh nicht kleiner durch die Trümmer, als ich vor Jahren einmal war. Die Asche bleibt auf meinen Händen, doch sie befiehlt mir nichts. Ich trag sie offen durch den Abend, bis sie im Wind zerbricht. [Pre-Chorus] Kein Urteil fällt aus euren Mauern, kein Name reißt mich mehr zurück. Ich setz die Krone nicht auf Wunden, ich setz sie auf den Augenblick. [Chorus] Ich bin die Königin der Ruinen, nicht über dich, nicht über Stein. Ich herrsche nicht, ich steh nur auf, und nehme mich nach Hause heim. Ich bin die Königin der Ruinen, kein Gold, kein Knie, kein falscher Glanz. Was ihr zerbrochen in mir saht, wird heute mein Gewand. [Choir Break] Kein Thron aus Gold. Kein fremder Blick. Kein altes Wort zieht mich zurück. [Guitar Solo] Die Stadt hebt Staub wie Weihrauch auf, die Drums marschieren durch Beton. Ich atme tief, ich öffne beide Hände, und nichts fällt mehr davon. [Bridge] Ich war der Sturm in meinem Zimmer, ich war der Brief, der nicht verbrannt. Ich war die Tür, die offen blieb, ich war der Schnitt in meiner Hand. Jetzt bin ich nicht geheilt wie neu, nicht glatt, nicht rein, nicht ungeschehen. Ich bin die Frau nach dem Zusammenbruch, und ich kann mich wieder sehen. [Final Chorus] Ich bin die Königin der Ruinen, nicht über dich, nicht über Stein. Ich herrsche nicht, ich steh nur auf, und nehme mich nach Hause heim. Ich bin die Königin der Ruinen, kein Gold, kein Knie, kein fremder Lohn. Ich brauch kein Reich, um groß zu sein, ich steh auf meinem eigenen Boden schon. [Outro] Kein Thron aus Gold. Nur Staub im Licht. Die Stadt fällt weiter, aber ich falle nicht.